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<pre>Angesichts des bedenklichen Trends ist es nachvollziehbar, dass man sich in Gladbach ein paar Sorgen um die nähere Zukunft macht — bekanntlich ahnte bereits in der Hinrunde die Auftakt-Niederlage gegen Dortmund den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte voraus.  <p> Noch etwas geringer ist die durchschnittliche Torausbeute, wenn die Wölfe auf dem Platz stehen: 2,3 Mal wird in Spielen der Niedersachsen gejubelt. Weniger Treffer – nämlich genau zwei pro Partie – gibt es nur zu sehen, wenn der VfB Stuttgart im Einsatz ist.  <p>  Beim Namen des nächsten Gegners wird die Hasenhüttl-Elf aber womöglich aufatmen können. Denn die zwei Bundesliga-Duelle mit dem SC Freiburg gingen in der letzten Saison ganz klar an die Sachsen. Am 29. Spieltag gewann RB zu Hause souverän mit 4:0, in der Hinrunde setzte sich der Brauseklub auswärts mit 4:1 durch. <p> Dass die Rheinländer entscheidende Spiele auch gewinnen können, stellte somit allein der Erfolg gegen Lazio in den königlichen Playoffs unter Beweis — ein fraglos wichtiger Triumph, der nach dem Ablauf von über drei Monaten aber schon zunehmend in der Erinnerung verblasst. <p>  Dass sich Werder in den gegnerischen Arenen bisweilen richtig gut verkauft, hat dem vierfachen Meister in einer entsetzlich schwachen Saison zumindest das Halbfinale im DFB-Pokal beschert — ausgerechnet in Leverkusen wurde Anfang Februar das Ticket für die Vorschlussrunde gebucht.  </pre>


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<pre>Die möglicherweise größte Schwachstelle dürfte allerdings auch mit den erhofften Last-Minute-Transfers nicht zu beheben sein; nach den bisherigen Eindrücken hat der Klub bei der Besetzung des Trainerpostens nicht gerade auf das beste Pferd gesetzt.  <p> Am letzten Spieltag der diesjährigen Bundesligasaison empfängt Bayer Leverkusen den FC Ingolstadt. Beide Vereine können eine für ihre Verhältnisse ordentliche Saison abschließen. Die Werkself tütete bereits vor Wochen die direkte Teilnahme an der Champions League ein. Aufsteiger Ingolstadt konnte im selben Zeitraum den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen.  <p>  Die folgende Länderspielpause mengt dem anstehenden 7. Spieltag der deutschen Beletage auch einen moderaten Schuss Wehmut bei. <p> Es war die bereits sechste Partie in dieser Saison, in der Hannover drei oder mehr Gegentore kassierte. <p>  Beim 3:1-Erfolg gegen die Rheinländer blieben mit Corentin Tolisso und Rafinha gleich zwei Spieler auf der Strecke. Der Franzose meldete sich mit einem Kreuzbandriss sogar bis zum Saisonende ab.  </pre> 


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<pre> Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätte er den Dreier gegen seinen Ex-Klub sogar schon einige Minuten vor dem 2:1 durch Julian Draxler unter Dach und Fach bringen können. „Das sind deutliche Zeichen, dass es in die richtige Richtung geht“, zeigte sich auch Coach Dieter Hecking erfreut über Schürrles ansteigende Formkurve.  <p> Um von einer möglichen Durststrecke der Konkurrenten zu profitieren, müssen die Königsblauen jedoch erst einmal ihre eigenen Baustellen in den Griff bekommen; so hatte im Oktober und November vor allem der nach Wolfsburg gewechselte Julian Draxler an allen offensiven Ecken und Enden gefehlt.  <p>  Allerdings dürfte es keine dankbare Aufgabe sein, diese Insider-Kenntnisse nun in einen stimmigen Matchplan zu überführen; schließlich hat der VfB derzeit viel zu viel mit sich selbst zu tun, um sich darüber hinaus auch noch mit den Besonderheiten eines Gegners zu beschäftigen. <p>  Es wäre fraglos verständlich, wenn der langjährige Erfolgscoach in der aktuellen Phase der Stagnation Interesse an einem Sprung auf der Karriereleiter zeigt, zumal mit dem Wechsel an den Niederrhein auch noch der eine oder andere Auftritt in der Champions League verbunden ist. <p>  Sorgte es einerseits für berechtigten Stolz, dass sich das Camp Nou ob der starken Leverkusener Leistung zwischenzeitlich gar zu Pfiffen gegen die eigene Mannschaft veranlasst sah, überwog bei vielen Spielern letztendlich die Enttäuschung, eine historische Chance verpasst zu haben.  </pre>


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<pre> Nach den beiden Heimsiegen gegen Wolfsburg und Leverkusen haben sich die Werderaner vom Spiel gegen Freiburg extrem viel erwartet. Mit einem Sieg wäre der Abstand zu den unteren Tabellengefilden kräftig ausgebaut worden. Doch es kam ganz anders.  <p> Dabei fällt auf, dass die Gladbacher sowohl daheim als auch auswärts fast gleich erfolgreich waren. 24 Siege feierten die Borussen im eigenen Stadion, 23 Mal gewannen sie in der Domstadt, während die Kölner selbst nur 13 Heimsiege feiern konnten.   <p> Mit einer Niederlage beim designierten Vize-Meister müssten die Frankfurter einerseits darauf hoffen, dass Stuttgart und Gladbach an diesem Spieltag nicht gewinnen, oder andererseits dann das Pokal-Finale gewinnen. <p>  Ein Sieg, der auch für die Tabelle eine gewisse Bedeutung hat: Erstmals seit dem 1Spieltag Mitte November rangiert der BVB wieder auf dem dritten Platz und damit dort, wo er in der Bundesliga auch am Saisonende mindestens stehen will.  <p> – Die kritischen Worte von Daniel Latza waren sicherlich nicht zuletzt auch auf die sich als ungenügend erweisende eigene Leistung in Stuttgart gemünzt.  </pre>


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<pre> Schließlich können die Schalker nicht auf den Heimvorteil vertrauen, sondern sie werden aus der Niederlage in Wolfsburg gelernt haben.  <p> Nach der 0:1-Schlappe im Borussia-Park befand sich der FSV ohne jeden Zweifel völlig im Recht, als er die Leistung von Schiedsrichter Hartmann bemängelte, der den Gästen schon in der ersten Halbzeit einen glasklaren Handelfmeter vorenthielt.  <p>  Weniger glimpflich kamen zuletzt dagegen die Mainzer davon, die nach der 2:3-Schlappe in Hoffenheim ihren Abschied vom obersten Tabellendrittel nehmen mussten: Nach drei Siegen am Stück bekam der FSV ausgerechnet von den akut abstiegsbedrohten Kraichgauern einen Dämpfer verpasst. <p>  RB Leipzig steht vor seinem 3Bewerbsspiel. Zum Vergleich: Werder Bremen musste in der aktuellen Saison erst 18-mal ran.  <p> Bei meiner Favoriten-Kombiwette gehe ich dieses Mal zumindest mit zwei von drei sich auf dem Wettschein einfindenden Tipps gefühlt auf Nummer sicher.  </pre>


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